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»Wein Gourmet 3/2004«


Empfehlung:

2003 Grauer Burgunder Qualitätswein trocken
Angenehmer Hefe-Akzent, sehr weicher Auftakt, dann jugendlich-kernige Note, geschmeidiger Abklang. Herzhafte Art, kompakter Bau, solider Wein.
 

 
 »Geldidee! 19/2004«


"Die Jungen Wilden"
 Empfehlung:

2003 Cuvée K Weißwein
Schöne Frucht und Würze.
 

 
 
 »Weinwelt 6/2004«


"Tradition und Moderne"
  Empfehlung:

2003 Chardonnay Johannes K
In der Nase dominiert weiche, reife Frucht von Banane und Aprikose durchsetzt von exotischen Nuancen und Maracuja. Im Mund ist der Wein schmelzig und weich. Banane und Aprikose sind Ton angebend, dazu gesellen sich Zitrusnoten und ein Hauch von Exotik. Im Nachhall Ananas und Maracuja.
 

Artikel Allgemeine Zeitung vom 6. Juni 2003

 

Eröffnung Vinothek Bosenheim
Vom ehemaligen Flaschenlager zum attraktiven Genusstempel, so könnte man die Entstehung der neuen Vinothek im Weingut Korrell, Johanneshof in Bosenheim beschreiben.

Schon von der Vinothek in Bad Kreuznach war man ja attraktives Design und liebevolle Details in der Raumgestaltung, sowie ein umfangreiches und abwechslungsreiches Angebot gewöhnt.

Was da allerdings seit Anfang Februar in Bosenheim entstanden ist, verschlägt so manchem den Atem.

Eine Vinothek vom Feinsten, mit beeindruckender Architektur, hohen Decken, viel Licht und mediterranem Flair, bei aller regionalen Bodenständigkeit und Gemütlichkeit.

Ein Ort, der Lust auf Wein macht und der dazu verleitet, noch ein Weilchen länger zu bleiben um auch den Roten aus dem letzten Jahr noch zu probieren, denn so schön kann es woanders gar nicht sein.

Wilfried und Else Korrell sowie Sohn Martin und die zuknftige Schwiegertochter Britta Zimmermann haben sich lange überlegt, wie sie die Vinothek gestalten sollen, um sie attraktiv für die Kunden und Gäste zu machen und das Ergebniss kann sich sehen lassen.

Wie in Bad Kreuznach werden auch hier Weinliebhaber die Korrellschen Rebensäfte verkosten können und darüber hinaus noch schöne Geschenkartikel und Accessoires rund um den Wein finden.

Anders als in Bad Kreuznach erwarten die Kunden hier jedoch Parkplätze direkt vor der Tr und attraktive Öffnungszeiten.

Und wenn dann die Gäste in der Vinothek gestöbert und den passenden Wein gefunden haben, ist für viele auch ein Besuch im Weinkeller interessant.

»Das Schöne ist, das wir jetzt alles zusammen haben«, meint Martin Korrell und spricht damit aus was viele Kunden schon lange gewünscht haben.

Vom Weinkeller in die Vinothek, nach einer Weinprobe im Keller die Flaschen einpacken oder bei einer Bestellung noch schnell die neusten Kreationen verkosten,das geht jetzt ohne Probleme.

Erlesesene Weine erwarten die Gäste an den Eröffnungstagen. Etwa der »Ars Vini«ein Top-Rotwein-Cuvée, der an Schokolade, Mocca und rote Früchte erinnert und ein Jahr im Barrique gereift ist.

Oder der Cuvée K 2002, ein hervorrangender Sommerwein, gekeltert aus Riesling, Silvaner und Weissburgunder. Außerdem warten Köstlichkeiten vom Kaffee Grandioso. Vom Latte Macciato bis zum Espresso und Kuchen.

Wer möchte, genießt die Sonne vor der Vinothek im rosengeschmückten Vorhof in dem Viola Blumen »Rosen und Wein« verbinden.
 

 
 
2/2003: Alles über Wein


Feinschliff gefragt
Welche Rolle spielt Riesling in Ihrem Betrieb?
Martin Korrell: Das ist die vielleicht einschneidenste Veränderung der letzten Jahrzehnte: Von einem Anteil von knapp zehn Prozent hat er sich heute auf fast 50 Prozent erhöht.

Welches sind Ihre besten Lagen?
Martin Korrell: Zwei Weinberge mit sehr gegensätzlichen Terroir, die äußerst unterschiedliche Weine hervorbringen. In dem kalkhaltigen Ton-Mergelboden des Kreuznacher Paradies entstehen kräftige und voluminöse Weine, in der rotliegenden Sandstein-Verwitterungsböden des Kreuznacher St. Martins eher Weine eines filigraneren Typus.

Gibt es irgendwelche Besonderheiten bei der Weinbergsarbeit?
Martin Korrell: Wir setzen eindeutig auf Klasse und nicht mehr auf Masse. Unsere Weinberge sind meist dauerbegrünt und die Laubarbeit ist besonders wichtig, um gesundes Lesegut zu erhalten. In den letzten Jahren haben wir außerdem praktisch alle Weinberge im August ausgedünnt. Beim Spätburgunder reduzieren wir ganz extrem auf eine Traube pro Trieb und landen damit bei einem Ertrag zwischen 30 und 40 Hektoliter je Hektar.

Wie bauen Sie die Weine aus?
Martin Korrell: Die Weißweine seit 2000 komplett in Edelstahltanks und die Rotweine meist in großen Holzfässern. Der Spitzenwein »Ars Vini« kommt zur Hälfte in neue Barriques.

Was verbirgt sich hinter diesem anspruchsvollen Namen?
Martin Korrell: Es ist ein Cuvée aus Spätburgunder, Dornfelder und Cabernet Sauvignon.

Welche Pläne gibt es für die nächsten Jahre?
Martin Korrell: Mein Ziel ist es, die Anzahl der Weine pro Jahr auf maximal 20 zu reduzieren und im Sommer 2003 werden wir unsere Vinothek im Weingut einweihen. Das wichtigste Ereignis des Jahres wird aber zweifellos meine Hochzeit sein.
 

 
 
Pitt Falkenstein vom Handelsblatt schreibt zum Grauen Burgunder:


Aroma von Rauch und Stein
Eine Pfanne gebratene Scheibe Bauernbrot wird mit einem herzhaft gewürzten Ragout aus Hackfleisch und Tomaten belegt, mit geriebenem Käse bestreut und im Ofen überbacken. Dazu mundet der 2001er Grauer Burgunder trocken, der nach Birne, Nüssen und Kräutern duftet und nach längerem Offenstehen überreichlich jenes für die Nahe so typische Aroma von Rauch und Stein verströmt.
 

 
 
So schreibt die Weinwelt über unseren Muskateller:


Eine duftige Rosennase steigt milde auf ...
Die erste Begegnung mit dem Geschmacksnerven wirkt süss, lässt aber gleichzeitig eine glasklare, betörende Frucht mit feinster Säure erkennen, so dass dieser Muskateller niemals pappig, sondern elegant und finessenreich wirkt.
 

 
Gault Millau 2003:


Unser Aufsteiger des Jahres an der Nahe kommt aus Bad Kreuznach!
In 2001 konnte gar eine strahlende Kollektion präsentiert werden, wobei uns der mit 176 Grad Öchsle kleinere Eiswein Johannes sogar noch ein Tick besser gefiel als der 212 Grad Öchsle-Prozent Carlo. Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis ist das Tüpfelchen auf dem i.
 

Weingourmet 2002:


2001 Grauer Burgunder Qualitätswein trocken
Die große Stärke des Grauburgunders liegt in seiner Fähigkeit, mollige und zugleich elegante Weine hervorzubringen. Dieses Exemplar von der Nahe ist dafür ein Musterbeispiel. Diskret nussige Töne schmeicheln der Nase, der Gaumen besticht mit Extraktsüße, Schmelz und Länge.

 

 



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