Lagen

Die Reb­sor­ten sind meist klas­sisch, teil­wei­se aber auch extra­va­gant und sel­ten. So nimmt der Ries­ling als tra­di­tion­elle Re­be den grö­ßten Teil der An­bau­flä­­che ein (50 %).

 

Er ge­deiht be­son­ders gut im Kreuz­nach­er Para­dies, wo der war­me Muschel­kalk­bo­den ein­zig­art­ige Wei­ne mit vol­lem Kör­per und ele­gan­ter Frucht her­vor­bringt. Das hier ge­ern­te­te Gro­ße Ge­wächs konn­te be­reits den Deut­schen Ries­ling­preis im Jahr 2005 erringen und wurde 2006 als bester Wein in der Kategorie „trocken“ beim internationalen Wettbewerb „Best of Riesling“ ausgezeichnet.

 

Doch Ehrgeiz und Anspruch an das bestmö­gliche Produkt brachten den jungen Kellermeister Martin Korrell dazu, noch weitere interessante Rieslinglagen an der oberen Nahe, in Schloßböckelheim, zu erstehen. Hier wachsen in der Lage „In den Felsen“ sowie im „Schloßböckelheimer Königsfels“ auf vulkanischem Porphyr einzigartig mineralische Weine, die in Verkostungen immer wieder zur deutschen Spitze zä­hlen. Diese Lagen sind karg und steil und gehö­ren nach An­sicht viel­er ält­er­er Win­zer zu den bes­ten Parzellen an der Nahe.

 

Im Rot­wein­be­reich hat sich Martin Korrell mit der Be­rei­tung von Spätburgunder, aber auch mit dem sel­tenen und schwie­rig zu kul­ti­vier­en­den Früh­bur­gun­der, ein­en Na­men ge­macht.